Freibad Heilborn - Heute
Das 70-jährige Freibad Heilborn besitzt mittlerweile fast Kultstatus. Durch seine herliche Lage
und seinen alten Baumbestand bietet das Freibad Heilborn Erholung pur.
In den letzten Jahren wurde
das Freibad für die heutigen Ansprüche etwas attraktiver gestaltet, wobei die ehemalige Struktur des
Beckens und das drumherum fast noch genau so ist, wie vor 70 Jahren.
Heilborn besitzt ein sehr klares
und erfrischendes Wasser was besonders für die Gesundheit von Bedeutung ist. Dieses wissen die ältern
Badegäste sehr zu schätzen, die besonders in den frühen Morgenstunden das Freibad aufsuchen, um sich
fit zu halten.
Aber neben der Entspannung und Erholung gibt es natürlich noch viele
andere Dinge, die man im Freibad Heilborn unternehmen kann. Lesen Sie selbst ...
Für die ganz kleinen Badegäste steht ein Colorado-Westernspielplatz zur Verfügung. Der Spielplatz steht
unter alten großen Bäumen, die selbst bei sehr hohen Temperaturen und Sonnenschein einen ausreichenden
Schutz vor Überhitzung und Sonnenbrand bieten. Direkt am Spielplatz stehen Bänke. Von dort aus können die Eltern
ihre Kleinen sehr gut beaufsichtigen.
Bei den jugendlichen Badegästen ist der Sprungturm sehr begehrt. Der Sprungturm wurde in den letzten Jahren
erneuert, da der alte Turm aus Stahlbeton doch in die Jahre gekommen war. Auf einigen alten Fotos können Sie
den alten Sprungturm noch finden. Er war auch ein paar Meter höher als der neue Turm, doch den jugendlichen
Springern reicht der neue Turm völlig aus. Das Ziel beim springen ist, so viele Wellen wie möglich beim Aufschlag
auf das Wasser zu verursachen, oder so hoch wie möglich mit dem Wasser zu spritzen. Sehr beliebt ist auch das
Fangen mit dem Ball.
Was wäre das Freibad Heilborn ohne seinen Eisbär? Unangefochtener Spitzenreiten in der Hitliste der kleinsten
Besucher ist der Eisbär, so wie vor fast 70 Jahren als der Eisbär noch in Gesellschaft eines anderer Eisbären
dort stand. Manche Münder munkeln, selbst die ärgsten Freibadgegner würden sich gelegentlich in einer lauen Mondnacht
ins Freibad schleichen, um sich mal wieder auf den Eisbären zu setzen! Wer möchte, kann sich einige alte Fotos von
den beiden Eisbären unter dem Menuepunkt "Damals" ansehen, dort kann auch einiges über den Künstler Jupp Schwindling
nachgelesen werden, der den Eisbären erschaffen hat.
Wer sich im Freibad auch mal anders sportlich betätigen möchte als mit Schwimmen, kann sich gern einigen "Volleyball-Spielern"
:-) anschließen die fast ständig das Beachvolleyball-Feld belegen. Hier spielen nicht nicht die jugendlichen Besucher sondern
auch die ältern Badegäste liefern sich hier gelegentlich einige interessante Matches.
Die 53 m lange Riesenrutsche dürfen wir natürlich nicht vergessen. Hier vergnügen sich jung und alt.
Meistens sieht man hier die Väter mit ihren jüngsten Sprösslingen hinunterrutschen. Die jugendlichen Rutscher
haben mittlerweile eine ganz besondere Technik entwickelt, mit der man nicht nur schneller rutschen kann sondern
am Ende der Rutsche ein ganz weites Stück hinaus ins Wasser geschleudert wird. Das Geheimnis dieser Technik wollen
wir hier nicht lüften, falls es Sie interressiert kommen Sie doch einfach gucken! Den Schwimmmeistern gefällt diese
Art zu rutschen nicht, aber sie drücken meistens ein Auge zu für die jungen Rutscher.
Weil ein Tag im Freibad neben Entspanung auch ganz viel Aktion bieten kann, sollte man sich zwischendurch
mal etwas stärken oder mit kühlen Getränken erfrischen. Etwas oberhalb des Schwimmerbeckens steht ein Kiosk,
in dem es neben kühlen Getränken und Süssigkeiten auch heiße Pommes gibt. Die Pommes sind natürlich bei den
jugendlichen Besuchern sehr beliebt. Wer nun denkt das Pommes nur dick machen, sollte berücksichtigen, dass
die Kinder sich im Freibad auch viel an der frischen Luft bewegen und die Pommes dadurch sicherlich ganz schnell
in Energie umgesetzt werden. Die großen Besucher sitzen gern unter der mit Kletterpflanzen bewachsenen Pergola und
genießen ihr kühles Bier oder den heißen Kaffee. Für den, der sich selbst versorgen möchte, gibt es sogar einen kleinen
Grillplatz!
Die Umkleidekabinen im Freibad Heilborn sind zwar nicht mehr die besten, aber zum umziehen der Kleidung reichen
sie völlig aus. Das Beste an den Umkleidekabinen sind die Gemälde auf den Türen, die von der Künstlergruppe "amisart"
und den Künstlern Reinhold Hermes und Richard Krämer gestaltet wurden. So befindet sich auf jeder der 17 Umkleidetüren ein
anders Gemälde. In welchem Freibad haben Sie so etwas schon mal gesehen?